Wir hören damit Musik, bestellen unser Essen darüber, lesen Nachrichten darauf. Das Smartphone ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gut 150 Mal pro Tag greift der Durchschnittsbürger zum Mobiltelefon. Im Jahr 2023 lag bei den 16 bis 29-Jährigen die tägliche Nutzungsdauer bei knapp 3 Stunden, die 30 bis 49-Jährigen kommen auf rund 2,5 Stunden. Jugendliche verbringen unglaubliche 63,7 Stunden in der Woche im Internet – nahezu ausschließlich per Handy oder Tablet. Kurz: Wir nutzen das Smartphone fast immer für fast alles. Auch für die Jobsuche. Wer hier als potenzieller Arbeitgeber nicht mit der Zeit geht, verbaut sich Chancen.
Mobile Recruiting als
Erfolgsfaktor
Für Unternehmen ist Mobile Recruiting bzw. E-Recruiting heute wichtiger denn je. Und wird es auch in Zukunft sein. Die Vorteile sind überzeugend. Richtig eingesetzt steigert Mobile Recruiting die Reichweite, vereinfacht den Bewerbungsprozess und reduziert den Aufwand bei der Sichtung von Bewerbungen. Unternehmen, die auf Mobile Recruiting setzen, stärken ihr Employer Branding und treten als moderne Arbeitgebermarke auf.
Mobile Recruiting kann verschiedene Formen annehmen. Darunter fällt zum Beispiel Social Media Recruiting, die Nutzung gängiger Karrierewebsites, die Wahl der richtigen Botschaft auf dem richtigen Kanal, One-Click-Bewerbungen, aber auch unternehmenseigene Karriere-Apps oder Mobile Tagging. Als HR-Experten rund um professionelles Recruiting geben wir Ihnen einen Überblick, was Sie grundsätzlich zum Thema beachten müssen.

Sender sucht Empfänger
Young Professionals konsumieren Inhalte in der Regel anders als die ältere Generation. Die Gen Z überspringt kommunikative Botschaften am Smartphone nach durchschnittlich 0,5 Sekunden. Es gilt: Wer wenig Zeit hat, muss schnell überzeugen. „Snacksize Media“ mit leicht konsumierbaren Bild- und Videoinhalten ist eine Möglichkeit, hier für Aufmerksamkeit zu sorgen. Dagegen interessieren sich langjährige Fachkräfte mit hoher Expertise möglicherweise für Formate mit mehr Inhaltstiefe. Wer seine Zielgruppe gut kennt, weiß auch, womit und wie er sie erreicht.
Gehen Sie mit dem Medium
Mobile first! In der Regel machen Sie Ihren ersten Eindruck in den Händen Ihrer Zielgruppen. Genauer gesagt auf deren Smartphones. Ein reibungsloses Nutzererlebnis ist wichtig. Responsive Designs, die
sowohl auf Smartphones als auch Tablets funktionieren, sind unerlässlich. Zudem sollten Sharing-Optionen für Beiträge und Stellenanzeigen vorhanden sein, um eine größere Reichweite und Sichtbarkeit zu erzielen.
Ein Plan zum Ziel
Mindestens genauso wichtig: eine durchdachte Strategie. Welche Social Media-Kanäle und Jobbörsen sollten Sie nutzen, wie gestalten Sie Ihren Bewerbungsprozess effizienter, welche Argumente ziehen
am besten? Es empfiehlt sich, einen internen oder externen Experten für Mobile Recruiting zu benennen, der sich ausschließlich diesem Bereich widmet. Generell gilt: Um erfolgreich potenzielle Kandidaten zu erreichen und einen positiven Effekt für Ihr Employer Branding zu erzielen, sollten Sie dem Thema Ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Wir helfen Ihnen gerne dabei.
Unternehmen, Personaler, ja die gesamte Arbeitswelt stehen vor einer großen Herausforderung: das Recruiting der Generation Z. Wer zwischen 1995 und 2010 geboren wurde, hat höhere Ansprüche an seinen Arbeitgeber, als das früher der Fall war. Traditionelle Arbeitsstrukturen werden infrage gestellt, Werte gewinnen an Bedeutung. Der neuen Generation sind Familie, Nachhaltigkeit und Umwelt sehr wichtig. Statt reiner Arbeitsorientierung streben sie nach einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben. All das erfordert ein Umdenken bei Unternehmen, auch in der Kommunikation. Wer sich darauf einlässt, wird in Zukunft die besten Talente gewinnen und langfristig davon profitieren. Dass diese Generation mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten die Arbeitswelt positiv beeinflussen wird, steht außer Frage.
Born to be
Digital Natives
Sie werden abfällig „Generation TikTok“ genannt, doch das ist deutlich zu kurz gesprungen. Noch keine Generation hatte die Möglichkeit, das Internet, die sozialen Medien und technischen Entwicklungen von klein auf so zu verinnerlichen wie sie, keine Generation versteht so viel von der
digitalen Welt. Und das geht weit über Video-Plattformen mit Kurzclips hinaus. Dieses digitale Verständnis bietet potenziellen Arbeitgebern einen entscheidenden Vorteil: Die Gen Z passt sich ständig an neue technologische Entwicklungen an. Sie ist in der Lage, sich schnell in neue Systeme und Software einzuarbeiten. Das spart Zeit und Ressourcen. Auch die Kommunikation selbst verläuft effizient. Mit ihrer tiefen Verwurzelung in sozialen Medien und Online-Kommunikation bringt die Gen Z eine natürliche Fähigkeit mit, digitale Kommunikationsmittel effektiv zu nutzen – eine wichtige Eigenschaft in der zunehmend vernetzten, internationalen Arbeitswelt. Ein weiterer Vorteil: Sie sind am Puls der Zeit. Es herrscht ein großes Verständnis für digitale Trends. Dieses Wissen kann für Unternehmen besonders in Bereichen wie Marketing, Produktentwicklung und Kundenservice sehr wertvoll sein.
Passen Sie Ihre
Recruiting-Strategien an
Das Blatt hat sich gewendet. Heute sind es nicht mehr die Unternehmen, die aus einem Pool von Bewerbern auswählen; vielmehr sind es jetzt die Nachwuchskräfte, die eine Wahl haben. Sie können sich ihren bevorzugten Arbeitgeber einfach aussuchen. Dieser Rollenwechsel ist entscheidend und sollte sich in einer erfolgreichen Recruiting-Strategie für Gen Z widerspiegeln. Das erfordert eine umfassende Überprüfung aller Aspekte – vom Bewerbungsprozess über die Arbeitsbedingungen bis hin zur Kommunikation. Als Ihre HR-Experten geben wir Ihnen hier einen kleinen Überblick, was es unter anderem zu beachten gilt. Gerne helfen wir Ihnen auch darüber hinaus weiter.

Be digital
Gerade im Recruitingprozess sollte es einfach und schnell gehen – aber auch darüber hinaus. Bewerbungen mit wenigen Klicks, eine erste unkomplizierte Kommunikation über WhatsApp, ein moderner Auftritt im Netz – all das wünscht sie die Gen Z nicht nur, es ist für sie selbstverständlich.
Die Kanäle
Lassen Sie sich sehen: Um die Gen Z zu erreichen, sollten Sie auf den relevanten Plattformen aktiv sein. Instagram und LinkedIn sind Pflicht, je nach Branche und Zielgruppe kommen noch weit mehr Kanäle in Frage.
Employer Branding
Bauen Sie ein authentisches und wertebasiertes Employer Branding auf. Der Gen Z ist es wichtig, womit und für wen sie Arbeitszeit investiert. Sind Ihnen Werte und soziales Engagement nicht so wichtig, werden Sie der Gen Z egal sein.
Schonmal von KI gehört? Vermutlich, immerhin ist es momentan fast unmöglich, nicht mit diesem Thema in Berührung zu kommen. Gemeint ist die Fähigkeit von Computer-Systemen, das menschliche Denken zu imitieren. Das funktioniert beispielsweise dadurch, dass Algorithmen Vorhersagen und Entscheidungen treffen, indem sie große Datensätze auf Muster und Zusammenhänge analysieren. Das Besondere an einer KI? Sie ist lern- und anpassungsfähig. Indem Anwender*innen Feedback geben, verbessert sich das System kontinuierlich. Die Einsatzmöglichkeiten sind riesig, auch wenn es um das Recruiting geht.
Robot Recruiting
Beim sogenannten Robot Recruiting versteht man die Verwendung von KI-Systemen im Bereich der Personalbeschaffung. Das Thema wird kontrovers diskutiert: Viele Unternehmen sehen die Chancen, die sich hier ergeben; für die Gegner ist bei der Personalsuche das menschliche Gespür immer noch am wichtigsten. Ob die Prozesse rund um das Recruiting vollständig von der KI übernommen werden, ob als Mittelweg nur einige Schritte automatisiert durchgeführt werden oder nichts davon, muss jedes Unternehmen für sich selbst entscheiden. Fest steht: Robot Recruiting kann vieles leichter machen. Beispielsweise beim Treffen des richtigen Tons in Stellenanzeigen, bei der Bewerber-Vorauswahl oder beim Support von Interessierten.
Die optimierte
Stellenanzeige
Künstliche Intelligenzen wie ChatGPT oder Google Bard können dabei helfen, Stellenanzeigen standardisiert aufzubauen, zu entwerfen und zu texten. Idealerweise genau so, dass sie die gewünschte Zielgruppe ansprechen. Diese Large Language Models (LLM) scannen unzählige Texte auf die definierten Keywords und generieren so Inhalte, die zur Aufgabe passen. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, die eigenen Stellenausschreibungen mit einer integrativen Sprache zu verfassen und
Key Words einfließen zu lassen, die auf das eigene Employer Branding einzahlen.
Gestatten: Chatbot
Wer ein Unternehmen nicht kennt, hat viele Fragen. Besonders, wenn es sich dabei um den potenziellen neuen Arbeitgeber handelt. Chatbots sind die passende Antwort auf dieses Problem. Bewerber*innen können dank künstlicher Intelligenz schnell, modern und zielgerichtet Informationen über das Unternehmen, die ausgeschriebene Stelle und den Prozess rund um die Bewerbung einholen. So werden Fragen eigenständig von einem Chatbot beantwortet oder im Zweifelsfall an die entsprechenden Stelle im Unternehmen weitergeleitet. All das wirkt nicht so, als würde man mit einem Computer interagieren. Und all das ist 24/7 in allen denkbaren Sprachen möglich.
Fazit
KI kann im Recruiting eine sinnvolle Erweiterung und Unterstützung sein. Ob sie irgendwann auch die menschliche Perspektive, direkte Gespräche oder einen persönlichen Eindruck ersetzen wird, darf
bezweifelt werden. Wenn Sie rund um Ihr Recruiting mal mit uns sprechen wollen, melden Sie sich gerne.
PS: Geschrieben ohne KI.